Vom Kuscheltier zum „Pubertier“

Zwischen Augenrollen und Erwachsenwerden

Es beginnt schleichend. Eben noch lag ein kleines Wesen schnarchend zwischen Kuscheltieren, mit klebrigen Fingern vom Marmeladenbrot – und plötzlich steht da ein „Pubertier“. Halb Kind, halb Erwachsener, ganz eigene Spezies. Launisch wie das Aprilwetter, hungrig wie ein ausgewachsener Bär und mit einer erstaunlichen Fähigkeit ausgestattet, auf jede elterliche Frage mit einem knappen „Keine Ahnung“ zu antworten.

Wenn Kinder plötzlich groß werden

Willkommen in der Pubertät – der Zeit, in der Eltern lernen, tief durchzuatmen, Türen zu akzeptieren, die häufiger geschlossen als geöffnet sind, und Diskussionen über WLAN-Zeiten als neue Form der Abendunterhaltung zu begreifen.

Doch bei aller Ironie: Diese Phase hat auch ihre schönen Seiten. Da sind plötzlich tiefgründige Gespräche um Mitternacht. Erste große Pläne für die Zukunft. Und dieser leise Stolz, wenn aus dem kleinen Menschen Schritt für Schritt ein eigenständiger junger Erwachsener wird.

Zwischen Augenrollen und Aufbruchsstimmung

Natürlich gehört zum „Pubertier“ auch das berühmte Augenrollen, das vermutlich olympische Disziplin werden könnte. Regeln werden hinterfragt, Grenzen getestet – und ja, manchmal auch deutlich überschritten. Für Eltern bedeutet das: Loslassen üben, auch wenn es schwerfällt.

Denn genau darum geht es jetzt: aus Begleiten wird Vertrauen. Aus „Ich entscheide für dich“ wird „Du musst lernen, eigene Entscheidungen zu treffen. Wir helfen dir dabei.“

Und dann passiert es schneller, als man denkt: Die Schule ist geschafft, der Ausbildungsvertrag unterschrieben – und das „Pubertier“ steht plötzlich mit beiden Beinen im echten Leben.

Der nächste Schritt: Eigene Wege – auch bei der Versicherung

Mit dem Start ins Berufsleben beginnt ein neuer Abschnitt. Nicht nur emotional, sondern auch ganz praktisch. Denn mit der Ausbildung endet in vielen Fällen die Familienversicherung – und der Nachwuchs braucht eine eigene Absicherung.

Das klingt erstmal nach Papierkram, ist aber im Zeitalter der Digitalisierung schnell erledigt. Und vor allem ist es eine wichtige Grundlage für die Selbstständigkeit. Eine eigene Krankenversicherung bedeutet: selbst Verantwortung übernehmen, eigene Entscheidungen treffen – ein weiterer Schritt in Richtung Erwachsenwerden.

Der Wechsel aus einer Familienversicherung in die eigene Mitgliedschaft bei der BKK EWE ist denkbar einfach: Bei Ausbildungsbeginn dem Ausbildungsbetrieb die BKK EWE als Krankenkasse nennen, und mehr ist nicht erforderlich. Alles weitere läuft zwischen Betrieb und uns – auch wenn die Ausbildung nicht in einem Konzernunternehmen erfolgt.

Wichtig zu wissen: Eine Rückkehr zur BKK EWE ist nur möglich, wenn eine Beschäftigung im EWE-Konzern aufgenommen wird oder Ihr „Pubertier“ Familienangehörige(r) von Konzernmitarbeitenden ist.

Es gibt viele gute Gründe, bei der BKK EWE zu bleiben

Für Eltern kann das beruhigend sein: Ihr „Pubertier“ ist gut abgesichert, während es seinen eigenen Weg geht. Und für die jungen Erwachsenen selbst? Ein echtes Stück Unabhängigkeit.

Mit dem Start in die Eigenständigkeit beginnt auch ein selbstbestimmtes eigenes Leben und die Übernahme eigener Verantwortung.

Ein Abenteuer für alle Beteiligten

Die Zeit mit einem „Pubertier“ ist ein wilder Mix aus Chaos, Lachen, Diskussionen und ganz viel Entwicklung. Sie fordert Geduld – und schenkt gleichzeitig unvergessliche Momente.

Und irgendwann steht man da, blickt zurück und denkt: „Gar nicht so schlecht geworden, unser Pubertier.“ Spätestens dann weiß man: Loslassen hat sich gelohnt.

Und während die Tür vielleicht immer noch manchmal etwas schwungvoll zufällt – die Zukunft steht längst offen. Diese Phase wird auch in einem Film schön dargestellt: Das Pubertier. Der Film ist eine deutsche Filmkomödie von Leander Haußmann aus dem Jahr 2017 – anschauen lohnt sich.

Veröffentlicht: 27.05.2026 - Aktualisiert: 16.06.2026