Gesetzlich oder privat versichert

Vorteile der freiwilligen Krankenversicherung bei der BKK EWE

Wir kommen auf ein Thema zu sprechen, das im Laufe des Versicherungslebens in der gesetzlichen Krankenversicherung sicher auf den einen oder anderen zukommt: die Fortsetzung der Krankenversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse im Rahmen einer freiwilligen Mitgliedschaft – zum Beispiel wegen des Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder einer selbstständigen Tätigkeit.

 

Freiwillige Mitgliedschaft

Besteht die Möglichkeit einer freiwilligen Mitgliedschaft bei Ihrer Krankenkasse, gibt es in der Regel auch die Option, sich bei einem privaten Versicherungsunternehmen zu versichern. Oft wird die Entscheidung zugunsten der privaten Krankenversicherung (PKV) aus rein finanziellen Gründen getroffen, ohne zu hinterfragen, welche Vorteile die freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu bieten hat.

Familie mitversichern

Bei der BKK EWE sind selbstverständlich der Ehepartner und die Kinder kostenlos mit vollem Leistungsumfang mitversichert, sofern diese über kein eigenes oder nur ein geringes Einkommen verfügen. Bei der PKV kommen zu den eigenen Kosten auch noch die Beiträge jedes einzelnen Familienangehörigen dazu, wozu jeweils ein Extravertrag abgeschlossen werden muss. Auch kann der Wechsel eines Elternteils in die PKV dazu führen, dass eine bestehende Familienversicherung in der GKV über den anderen Elternteil wegfällt.

Kosten steigen im Alter

Je nach abgeschlossenem Vertrag kann es sein, dass junge, gut verdienende Singles bei den privaten Krankenversicherungen in den ersten Jahren weniger als bei den gesetzlichen Krankenkassen zahlen. Mit zunehmendem Alter steigen in der Regel die Beiträge in der PKV an. Für viele Rentner sind diese dann oft kaum noch bezahlbar.

PKV – persönliches Risiko trägt man selbst

Bei der Aufnahme in die PKV wird der Gesundheitszustand des Neukunden abgefragt. Bei Vorerkrankungen sind Risikozuschläge von bis zu 50 Prozent keine Seltenheit. Falls Versicherte versehentlich falsche Angaben gemacht haben, kann der Versicherungsschutz komplett wegfallen – auch Jahre später. Einem chronisch kranken Menschen kann die Aufnahme in die PKV sogar ganz verweigert werden. In der GKV dagegen ist das System solidarisch finanziert; es werden nur einkommensabhängige Beiträge gezahlt und man erhält dafür das komplette Leistungsspektrum. Der persönliche Gesundheitszustand spielt keine Rolle.

Einmal privat versichert – immer privat versichert

Ist man einmal privat versichert, ist ein Wechsel zurück in das solidarische System der gesetzlichen Krankenversicherung nur schwer möglich, bleibt dieser Weg grundsätzlich versperrt. Und gerade im Alter steigen die Beiträge in der PKV überproportional.

Auch der Wechsel gestaltet sich schwierig

Für privat Versicherte bedeutet ein PKV-Wechsel, der meist erst nach 36 Monaten möglich ist, auch eine erneute Gesundheitsprüfung, eventuelle Risikozuschläge und höhere Beiträge durch ein höheres Eintrittsalter. Dies ist in der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich einfacher geregelt.

Wirklich mehr Leistung?

Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung kann der Gesetzgeber den privaten Krankenversicherungen nicht vorschreiben, welche Leistungen sie bieten müssen. Daher wird oft viel versprochen, aber meist zahlt man für jede Leistung extra. Vorher sollte man sich gut informieren, was von der privaten Versicherung übernommen wird, damit es später zu keinen bösen Überraschungen kommt. Beispielsweise bei Kuren, Kostenerstattung von Präventionskursen, Haushaltshilfe und psychotherapeutischer Behandlung kann es gravierende Unterschiede geben. Auch die Inanspruchnahme der Leistungen unterscheidet sich: Sind Sie freiwillig bei der BKK EWE versichert, legen Sie Ihre elektronische Gesundheitskarte beim Arzt vor. In der privaten Krankenversicherung gilt das Kostenerstattungsprinzip, d. h. Sie müssen für die Rechnungen grundsätzlich in Vorleistung treten und dann bei der privaten Versicherung zur Erstattung einreichen.

15.000 Versicherte – danke für Ihr Vertrauen

Im Sommer dieses Jahres durften wir unseren 15.000sten Versicherten begrüßen

Stefan Hansen ist seit 2018 Konzern-Mitarbeiter und aktuell für EWE GO tätig. 

Sein Weg zur Arbeit führt ihn täglich am Büro der BKK EWE vorbei. Und auch die Artikel im EWE-Konzernportal gehören für ihn zur regelmäßigen Lektüre. Letztendlich waren aber dann noch der attraktive Zusatzbeitrag und die Betriebsbezogenheit zum EWE-Konzern ausschlaggebend.

„Ich finde, wir sollten im Konzern alle Synergien nutzen, sofern sie wirtschaftlich und qualitativ vergleichbar sind“, so Stefan Hansen.

Besonders freut es uns, dass auch seine Familie zur BKK EWE wechseln wird. Somit sind „alle unter einem Dach“ gut betreut.
Wir bedanken uns bei Stefan Hansen sowie weiteren 14.999 Versicherten für ihr Vertrauen und freuen uns über die stetig wachsenden Versichertenzahlen.

Veröffentlicht: 27.11.2024 - Aktualisiert: 31.03.2025